Bezeichnung für eine Silhouette, die an den Schultern schmal ist und zum Saum hin ausschwingt, sie erinnert an ein grosses A.
Muster, die über die ganze Fläche des Stoffes oder des Modells verteilt sind.
Sehr feines, weiches Haar einer südamerikanischen Schafkamelart namens Alpaka. Das Haar ist seidig glänzend, leicht gewellt und elastisch.
Sportliche Jacke mit Kapuze, oft aus wetterfesten Stoffen, ursprünglich in Schlupfform. Die Form wurde in Norwegen entwickelt.
Sehr plastische, einfarbige Strickmuster mit Zöpfen, Rauten, Rippen- und Zickzack-Mustern. Vorbild sind schwere und grobe handgestrickte Pullover von den Aran Inseln (Atlantik vor Irland).
Echt/Echtheit. Das bedeutet in der Mode die Beibehaltung ursprünglicher Formen, Farbigkeit und Dekoration eines Kleidungsstücks.
Kindlich naive Form für Nachtwäsche. Das Oberteil ist weit fallend in Hängerform mit kleinen Ärmeln, dazu kurze Pluderhosen. Wichtig ist die verspielte feminine Dekoration mit Rüschen, Spitzen etc.
Feines Haar von sehr jungen Lamas (eine andere südamerikanische Schafkamelart), das nicht ganz so fein ist wie Alpaka. Lamahaar und Alpaka gehören wie Cashmere und Mohair zu den Edelhaaren.
BH mit Halb- und Dreiviertel-Schalen, die oft mit Spitzen dekoriert sind, trägerlos oder mit schmalen abnehmbaren Trägern. Dieser BH-Typ hebt die Brust optisch an.
Slips und Strings mit breiten, gerade angesetzten und die Hüfte kaschierenden Spitzenbändern.
Zweifarbigkeit bei Garnen, Zwirnen, Buntgeweben, Druckdessins.
Ein- oder zweireihig geknöpfte Jacke mit Kragen und Revers. Die klassische Form ist hüftlang und hat aufgesetzte Taschen und Goldknöpfe. Modische Blazer können in Taschenform, Länge und Silhouette - von leicht körpernah bis stark figurbetont - variieren.
Körpernaher Mantel im Blazer-Stil für die DOB. Typisch sind Reverskragen, schmale Ärmel, ein- oder zweireihiger Verschluss, In der HAKA heisst der Mantel "Paletot".
Figurbetonende, meist taillenkurze Jacke mit funktionellen Details im Stil von Motorradjacken.
Taillenkurze bis hüftlange lose Jacke, die durch elastische oder feste Bünde an unterem Jackenabschluss und Ärmeln eine blusige Form erhält.
Sportliche hüft- bis oberschenkellange Jacke, gerade oder leicht tailliert. Typisch: breiter Kragen und breite Revers, Schubtaschen, zweireihig geknöpft.
Ausgeschnittenes, gerade die Brust bedeckendes taillenlanges wäschiges Top. Wichtig ist die feminine Dekoration mit Spitzen, Verschnürungen etc. Kann auch als sexy Oberteil getragen werden.
Feines dichtes Unterhaar, das die Kaschmirziege nur einmal im Jahr verliert (etwa 100 g pro Tier).
Casual (engl.) = bequem. Lässige, aber nicht nachlässige Kleidung im Gegensatz zu formeller Kleidung.
Coco Chanel entwarf in den 50erJahren Kostüme, Mäntel, Kleider etc. aus Fantasie-Tweeds (siehe dort) mit Einfassungen aus Bändern und Borten oder Samt an Kragen, Taschen, Kanten. Dieser Stil wird vom Hause Chanel in immer neuen Variationen gepflegt.
Gewebe mit unterschiedlich farbigen Fäden in Kett(längs) und Schussrichtung (quer). Je nach Lichteinfall und Blickwinkel entsteht eine schillernde Optik.
Dichtes Baumwollgewebe mit Glanzoberfläche, das durch hohen Druck und hohe Temperatur in der Ausrüstung erzielt wird. Der Glanz ist nicht waschbeständig. Für dauerhaften Glanz wird die Ware beschichtet.
Wörtlich: Farbe abblocken. Gemeint ist die Gegenüberstellung unterschiedlich grosser farbiger Flächen - manchmal auch Blockstreifen - um markante Farbkontraste zu erzielen.
Rippensamt. Die Rippen können fein (Babycord), mittelbreit (Genuacord), sehr breit (Breitcord) und unterschiedlich (Fancycord) breit sein.
Trägerloses Oberteil mit ausgearbeitetem Büstenteil. Durch elastische Einsätze an den Seiten oder im Rücken kann der Sitz der Corsage optimiert werden.
Modestil, der an die traditionelle sportlich gepflegte Kleidung des englischen Landadels erinnert. Tweed und Karodessins sind typische Stoffe und Muster.
Mix von Kleidungsstilen, die aus traditioneller Sicht nicht zueinander passen.
Modestil, der zu Anzügen und Kostümen dekorative Kleinteile wie Westen, feminine Blusen sowie breite Krawatten und Schleifen kombiniert. Der Begriff Dandy entstand im 19. Jahrhundert in England und bezeichnet einen Mann, der sich romantisch-elegant und extravagant kleidet.
Stofftyp mit ausgeprägtem Diagonalbild. Der diagonale Grat entsteht durch die Bindung (Köper oder Köpervariante) und wird durch Farbmusterung meist verstärkt.
Streichgarntweed mit Handwebcharakter aus unregelmässigen, oft auch noppigen Garnen. Traditionell ist die Kette heller, der Schuss dunkler.
Gewebe oder Maschenwaren mit beidseitig verwendbaren Seiten. Teure Variante: Doppelgewebe, wobei beide Waren durch spezielle Bindungstechnik miteinander verbunden sind. Billige Variante: Durch unterschiedliche Farben und Ausrüstung werden beide Seiten als Oberseite verwendbar. Doubleface aus Wolle wird für echte und falsche Wendemodelle im Outdoor Bereich verwendet.
Sportlicher Kurzmantel mit Kapuze, Lederbesatz, Knebelverschluss und aufgesetzten Taschen.
Kleidungsstil in Kulturkreisen ferner Länder, in den für diese Länder typischen Farben, Mustern, Details und oft auch Formen.
Englische Bezeichnung für Fantasie, Laune. In der Mode wird klassischen Stoffen und Formen, die fantasievoll abgewandelt werden, das Wort "fancy" vorangestellt.
Dekorativer Stoff mit aufwändigen Effektzwirnen, fantasievollen Bindungs- und Farbkombinationen in interessanten Rohstoffzusammensetzungen. Die Gewebeoptik ist grob, porös, oft sehr bunt. Coco Chanel bevorzugte für ihre Kostüme Fantasie Tweeds.
Stoffmuster in Längsstreifenrichtung, vergleichbar mit der Form einer Fischgräte. Fischgratmuster können gewebt oder gedruckt sein. Das Webdessin ist aus der Köperbindung mit wechselnden Gratrichtungen entwickelt. Der französische Begriff ist Chevron, der englische ist Herringbone.
Tweed in gewebtem Fischgratmuster (Grundlage Köperbindung).
Voluminöser Wollstoff, gewalkt und stark geraut, mit oder ohne Strichrichtung.
Begriff für stark geraute Qualitäten mit voluminösem, weichen Griff, meist aus Maschenware. Rohstoff: meist Synthetics, seltener (da teurer) Wolle. Fleece (engl.) = Flausch.
Form orientiert an Fliegeruniformen. Typisch sind Kurzjacken mit vielen Reissverschlüssen, Kragen, Achselspangen, Schubtaschen, Bünden an Jacken und Ärmelabschlüssen.
Nostalgisches Damenwäsche Teil. Taillenhohe, weitgeschnittene und oft spitzendekorierte Schlüpfer mit halblangen Beinen.
Glamour(engl.) = Zauber, Blendwerk. Der Stil von fantasievollen Kostümen bei Bühne undFilm. Typisch sind prächtige auffallende Muster, Glanz und Glitzereffekte bei Stoffen und Dekoration.
In der Strickmode Bezeichnung für farblich kontrastierende Motive. Typisches aktuelles Dessin: Rautenmuster, das auch Argyle- oder Burlington Muster heisst.
Aufwändige Muster bei Geweben und Maschenwaren. Der Name stammt von dem französischen Erfinder Jacquard, der im 18. Jahrhundert einen Webstuhl mit vielfältigen Musterungsmöglichkeiten konstruierte. Die Technik wurde für moderne Strick und Webmaschinen weiterentwickelt.
Die gewachsene Wollseite, kurz geschoren, aber auch lang, glatt oder gelockt, wird nach innen getragen. Die velourige Fleischseite ist die Aussenseite. Die äussere raue Velourseite kann durch Nappieren glatt gemacht werden und auch vielfältig dekoriert sein, letzteres vor allem bei Lammfell Imitaten.
Sammelname für Microfaser Verbundstoffe (z.B. Amaretta sowie beschichtete und speziell ausgerüstete Gewebe und Gewirke mit lederartiger Oberfläche.
Einfachgarn oder Zwirn aus unterschiedlich farbigen (zwei oder mehrfarbigen) Fasern. Gewebe oder Maschenwaren aus solchen Garnen nennt man ebenfalls" Melange". Die Optik ist fein farbgemischt, der Farbton dadurch weniger klar.
Französisch für tausend Blumen". Allover Muster mit sehr dicht gestreuten kleinen Blümchen. Aktuell: Röschen.
Hochwertige Garne oder Kammgarnstoffe mit dezentem Glanz aus der Wolle der Angora- oder Mohairziege.
Mehrfarbig. Wird für Stoffoptiken (z.B. Tweed) oder Garne und Zwirne angewendet.
Nadelfeiner, im Gegensatz zum Kreidestreifen klarer Längsstreifen. Traditionell: hell auf dunklem Fond.
Sammelbegriff für Leder mit glatter Oberfläche.
Duftiger, oft transparenter Mantel, passend zur Nachtwäsche.
Strickmuster in zwei oder mehreren Farben mit Motiven wie Eiskristalle, Rentiere, Tannenbäume, oft bordürenartig angeordnet.
Op Art (Optical Art) steht für eine Kunstrichtung der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Wirkung der streng geometrischen Muster kann dreidimensional sein und täuscht Bewegung vor. Die Muster finden sich in Drucken auf Web- und Maschenstoffen und als Intarsien für Strickware.
In der DOB: Eleganter ein oder zweireihiger Kurzmantel mit Reverskragen. In der HAKA: Schlanker eleganter Stadtmantel.
Sportliche lange Jacke mit Tunnelzug an Taille und Saum, oft mit Kapuze.
Teilweise. In der Mode Muster und Effekte, die nur Teile des Kleidungsstückes bedecken oder schmücken.
Muster (Motive, Drucke) an einer bestimmten Stelle eines Kleidungsstücks, im Gegensatz zu Allover-Mustern.
Psychedelisch bezeichnet man einen euphorischen tranceartigen Gemütszustand als Folge von Drogenkonsum. Menschen in psychedelischer Verfassung sehen Muster, die wild bewegt und knallig bunt sind.
BH, der durch spezielle Konstruktion die Büste optisch vergrössert und anhebt.
Modestil, der vergangene Modeströmungen aufgreift und variiert. Retro = rückwärts.
Glatter Stoff aus Spinnfasergarnen mit dezentem Glanz. Die glatte und leicht glänzende Optik entsteht durch die "Kett-Atlas-Bindung", in der vor allem die Kettfäden die Oberfläche bilden.
Imitation aus speziellem Glas, das geschliffen und mit Spiegelmasse unterlegt wird und dadurch stark glitzert.
Die Verbindung von Naturfasern (Baumwolle, Leinen) und High Tech (Synthetics, neue Ausrüstungen und Färbetechniken) bringt eine Fülle von Stoffen mit technisch-kühlem, eventuell metallischem Griff und Glanz. Wichtige Eigenschaften: Leichtigkeit (bis zum "Papiergriff"); neue Oberflächenbilder mit kühlem Glanz/Griff. Elastan wird raffinierter eingesetzt.
Ursprünglich Allwetter-Mantel mit speziellen breiten Revers, Koller, Gehfalte mit Schlitz, schrägen Schubtaschen, Ärmelriegeln. Wird zurzeit in aktuellen Farben modisch vielfältig abgewandelt.
Junger BH-Typ mit Körbchen in Dreiecksform. Original ist er ungefüttert, kann aber auch Push Up- und stützende Funktion haben.
Leichte bis mittelschwere Wollgewebe aus Streichgarn in Tuchbindung. Die Oberfläche ist durch Walken und Rauen so verfilzt, dass eine dichte Faserdecke entsteht. Das Bindungsbild ist nicht mehr erkennbar.
Stoff in Handwebcharakter mit unruhiger, wolliger, auch melierter Oberfläche. Typisch sind farbige Nöppchen für den "Noppentweed".
Gewalkter und gerauter Wollstoff mit kurzem Flor, meist mit Strich. Der Griff ist samtig (französisch Velours = Samt). Schwerere Qualitäten ohne Strich nennt man Flausch (siehe dort).